Vergangene Sonderseminare

03. bis 05. und 25. bis 27. November 2022

DER BLICK MEINER MUTTER AUF MICH

oder "Ein Blick sagt mehr als tausend Worte"

25. bis 27. November 2022

 

Seminarzeiten:

Freitag:   25. November von 10:00 bis 19:00 Uhr

Samstag: 26. November von 9:00 bis 18:30 Uhr

Sonntag: 27. November von 9:00 bis 14:00 Uhr

 

Seminargebühr:
340 € inklusive Pausenverpflegung (ohne Mittagessen)

 

Seminarort:

Schulungsräume in der Fotogärtnerei Strauß
Günzenhauserstr. 15
84072 Au in der Hallertau

"Die Kraft der Verwandlung von liebevollen Blicken auf mich selber"

Wenn wir auf die Welt kommen, wollen wir uns als erstes in dem Blick der Mutter verankern. Dies ist der erste Moment der Begegnung nach der Geburt.  Es kommt zu einem intensiven Austausch von Blicken zwischen Mutter und Neugeborenen. Ist der Blick freudig liebevoll, neugierig, weich, offen, zugewandt und einladend. So fühlen wir uns willkommen, liebevoll angenommen und die Welt wird für uns ein sicherer freundlicher Ort.

Mit welchen Augen werde ich begrüßt, angeschaut und gesehen?

Werde ich willkommen geheißen? Darf ich so wie ich bin da sein?

Im Blick der Mutter wollen wir uns nicht nur in Liebe an Sie binden, sondern uns darin selber spiegeln und in unserer Individualität bestätigt werden und finden.

 

Alle emotionalen Zustände spiegeln sich in den Augen. 

Wir können Lebendigkeit, Zärtlichkeit, Verbindlichkeit, Mitgefühl, Freude, Offenheit, Neugier, Zuneigung und Zugewandtheit erkennen. Aber auch das Gegenteil wie Ängstlichkeit, Skepsis, Misstrauen, Ablehnung, Abwesenheit, Schläfrigkeit, Lieblosigkeit und Kontaktlosigkeit in den Augen lesen. 

Der Blick kann offen, weich, einladend sein oder erstarrt, leer, aufgerissen, abwesend, ängstlich, geschockt, traurig, mutlos, depressiv, eng, starrend, stechend, einschneidend, sexualisiert und übergriffig. Die Augen sind absolut notwendig für unsere Orientierung und unseren Selbstschutz.  Besonders bei frühen Bindungstraumatisierung im Kontakt mit unserer Mutter werden die Augen und der Blick auf uns selber und die Umwelt in Mitleidenschaft gezogen. 

Als Kind sind wir immer auf der Suche nach der Mutter und wollen ihren "Blick einfangen". Unsere Mutter ist unser Zentrum und auf sie sind wir mit allen Sinnen ausgerichtet. Sie ist sozusagen unser "Eyecatcher". Sie ist unsere erste große Liebe mit der wir in lebendiger Verbundenheit schwingen wollen.  Nur bei ihr können wir uns sicher fühlen und ihr Blick gibt uns die Gewissheit: "Ja, ich darf da sein, so wie ich bin und sie möchte, dass ich mich bei ihr sicher, geliebt und geborgen fühle." 

Die Augen werden nicht zu unrecht als "das Fenster der Seele" bezeichnet und unser ganzes soziales Miteinander beruht auf den Austausch von Blicken. 

Durch die Verankerung im Blick der Mutter wird nicht nur der Bindungskontakt zu ihr gestärkt, sondern auch zu uns selber.

In den ICH-Begegnungen meiner Identitätstherapie zeigt sich in wunderbar anschaulicher Art und Weise, mit welchen Augen wir von unserer Mutter angeschaut wurden. Die innere Haltung unserer Mutter, mit der sie auf uns schaut, verinnerlichen wir später als Blick auf uns selber. Dies zeigt sich immer wieder beeindruckend in den Selbstbegegnungen des Klienten mit seinem ICH.

Hat sie unsere biologischen Grundbedürfnisse feinfühlig beantwortet, so haben wir einen guten Zugang zu unseren Bedürfnissen und können sie später als Erwachsener selber gut erfüllen.

In diesem Seminar werden wir uns intensiv mit den Augen und dem Blick beschäftigen und die Bedeutung für unser soziales Miteinander in Beziehungen - zu uns und anderen Menschen.

Die Augen sind neurophysiologisch mit unserem Herzen, Gesichtsmuskeln, Gehör und Sprache verbunden und steuern so das soziale Zusammenleben mit anderen Menschen und Gemeinschaften. Mit der Wichtigkeit und Funktion unseres "soziale Engagement System" von Stephan Porges  werden wir uns intensiv beschäftigen.

Bei frühen Bindungstraumatisierungen speichern die Augen die hohe sympathikotone Ladung und lassen unseren Blick eng und starr werden.

In diesem Seminar werden wir das erste Mal ein Experiment machen, indem jeder der einen eigenen ICH-Begegnungsprozess machen möchte mit dem Anliegensatz:

 

                  "Wie habe ich den Blick meiner Mutter erlebt"  

 

in seine innere Selbstbegegnung eintritt.

So können wir gemeinsam erforschen, wie die Dynamiken sich bei jedem Klienten individuelle unterschiedlich waren und welche Wirkung dieser so tief prägende verinnerlichte Blick unserer Mutter heute noch auf uns und unser Leben hat.

Die Aufstellungsplätze werden wie immer ausgelost.

Die Selbbstbegegnungsprozesse werden von mir, an passender Stelle angehalten und durch Psychoedukation, Spiegeln, Mentalisieren und Kommentieren begleitet. Das hat den Vorteil, dass der Klient, die Stellvertreter und alle Teilnehmer die innerpsychische Dynamik im Bezug zum Anliegen und der Interaktionen der Aufstellung nachvollziehen und vertieft verstehen können. 

Ich freue mich auf die gemeinsame Forschungsreise mit Euch!


23. bis 25. September

Emotionale Verstrickungen

und ihre folgen

oder "warum fühle ich, was du nicht mehr fühlst"

 

23. bis 25. September 2022

 

Seminarzeiten:

Freitag: 23. September von 10:00 bis 19:00 Uhr

Samstag: 24. September von 9:00 bis 18:30 Uhr

Sonntag: 25. September von 9:00 bis 14:00 Uhr

 

Seminargebühr:
340 € inklusive Pausenverpflegung (ohne Mittagessen) und Handout

 

Seminarort:

Schulungsräume in der Fotogärtnerei Strauß
Günzenhauserstr. 15
84072 Au in der Hallertau

 

Anmeldung:

kontakt@schule-ichentwicklung.de 

Die Selbstbegegnungsplätze werden vor Ort ausgelost!

"WER DENKT, FÜHLT UND HANDELT IN MIR? "WER IN MIR GESTALTET MEIN LEBEN UND MEINE BEZIEHUNGEN?"

Sind die Gefühle, Gedanken und Impulse die in mir aufsteigen aus meinem eigenen individuellen Wesenskern oder wirken da andere fremde Kräfte in meinem Leben, meinen Beziehungen und Entscheidungen?

Wie prägen die abgespaltenen und verdrängten traumatischen Erfahrungen der Bindungspersonen und Vorfahren unsere eigene Selbstwahrnehmung, unsere Beziehungen, unsere Berufswahl, unser Schicksal und Lebensgestaltung?

Die Übernahme von und die Identifizierung mit fremden Traumagefühlen kann sich durch den Bindungsprozess über mehrere Generationen fortsetzen.

 

"Durch unsere Kinder leben wir weiter"  sagt der Volksmund.

 

Ohne, dass es uns bewusst ist, werden wir über das enge Mutter-Kind-Bindungsgeschehen in die Traumagefühle, die von unseren Eltern und Vorfahren unverarbeitet, verdrängt und abgespalten sind, eingebunden. 

Die Gefühle aus unbearbeiteten traumatischen Erlebnissen wie Krieg, Vertreibung, Missbrauch, Gewalt, Verlust geliebter Menschen, Bindungssystemtraumatisierungen usw. werden ohne therapeutische Hilfe verdrängt, abgespalten und führen ein Eigenleben in der Seele der Eltern, Großeltern und Vorfahren.

Die mehrgenerationale Übernahme von Fremdgefühlen aus dem Bindungssystem, sowie die Schritte die notwendig sind sich daraus zu lösen, werden wir genau „unter die Lupe“ nehmen. Wir werden herauszuarbeiten, warum es überhaupt „notwendig“ war, über welche Wege die Verstrickungen stattfinden (Bindungsschutzsystem) und welche Bedeutung sie für unser frühkindliches Überleben  und die Aufrechterhaltung unserer Bindungsbeziehung hatte.

Es zeigt sich in den Aufstellungsprozessen meiner  ICH-orientierten Identitätstherapie mit Klienten immer mehr, wie wichtig für die eigene Identitätsbildung das Erkennen der Verstrickung mit fremden Gefühlen ist.

Denn nicht alles was sich in den Prozessen zeigt, sind eigene Traumaerfahrungen! 

Durch die Identifikation mit den fremden Traumagefühlen halten wir unsere eigenen verdrängten und abgespaltenen Gefühle auf Abstand. Durch die Verbundenheit, mit den nicht bearbeiteten Traumaerlebnissen der Eltern und Vorfahren sorgen wir auch dafür, dass sie mit ihren eigenen Abspaltungen nicht konfrontieren werden. Wir „optimieren“ durch die Übernahme der fremden Traumagefühle die Spaltung der Eltern und Vorfahren. Durch diese Verstrickungen fühlen wir uns zu unserem Bindungssystem zugehörig. Der Preis dafür ist die Aufgabe des eigenen ICH-Bewusstseins und individuellen Identitätsentwicklung.

Wir können die traumatischen Erfahrungen unserer Eltern und Vorfahren weder bewältigen, auflösen oder integrieren, da uns das traumatische Ursprungsereignis dazu fehlt. Nur unsere eigenen Bindungs- und Entwicklungstraumatisierungen (Gewalt, Zurückweisung, Ablehnung, Missbrauch usw.) durch unsere Eltern und der daraus resultierenden ICH-Aufgabe, können wir durcharbeiten und durch Selbstmitgefühl integrieren. 

Es wäre fatal, wenn Therapeuten diese emotionalen Übernahmen weiter verfestigen, statt den Klienten darin zu unterstützen, diese innerpsychischen Vorgänge zu erkennen und den Weg durch die Rückbindung zum eigenen ICH-Wesen aufzuzeigen und zu fördern. Erst wenn wir mit  unserem individuellen ICH-Wesenskern in Kontakt sind, ist ein autonomes, selbstbestimmtes und liebevoll-mitfühlendes Leben mit uns  und anderen Menschen möglich.

Auf dem Wege der Selbstintegration können die EIGENEN verdrängten und abgespaltenen Traumagefühle durchgearbeitet, angenommen und verkörpert werden. Wir erkennen unsere eigen erlebte Biografie und unsere gefühlte kindliche Bindungsrealität und schaffen damit einen gut abgegrenzten ICH-Raum, in dem wir mit uns selber in gefühlten Kontakt gehen können.  "Da wo meine Gefühle sind, können keine fremden sein"

Über die Bildung eines eigenen ICH-Raumes können wir uns aus den mehrgenerationalen Dynamiken, in denen wir von Anfang an gefangen sind, durch Selbstmitgefühl, herausarbeiten

Die fremden Traumagefühle der Eltern und Vorfahren werden so auf Abstand gebracht und ein eigener gut abgegrenzter ICH-Raum kann sich in der Psyche bilden und sich immer mehr ausweiten. 

 Erst wenn wir wirklich aus unserer ICH-BIN heraus wirken, können wir sagen: "ICH allein bin die Ursache für mein Denken, Fühlen und Handeln in mir, meinen Beziehungen und meinem Leben!"

Die ICH-Begegnungsplätze werden vor Ort ausgelost.

Die Selbbstbegegnungsprozesse werden von mir, wie immer, an passender Stelle angehalten und durch Psychoedukation, Spiegeln, Mentalisieren und Kommentieren begleitet. Das hat den Vorteil, dass der Klient, die Stellvertreter und alle Teilnehmer die innerpsychische Dynamik im Bezug zum Anliegen und der Interaktionen der Aufstellung nachvollziehen und vertieft verstehen können. 

Ich freue mich dieses Thema mit Euch gemeinsam zu erkunden!

 

 


Scham und Schuld

Juni 2022

3. bis 5. Juni 2022

 

Seminarzeiten:

Freitag:  3. Juni von 10:00 bis 19:00 Uhr

Samstag: 4. Juni von 9:00 bis 18:30 Uhr

Sonntag: 5. Juni von 9:00 bis 14:00 Uhr

 

Seminargebühr:
340 € inklusive Pausenverpflegung (ohne Mittagessen)

 

Seminarort:

Schulungsräume in der Fotogärtnerei Strauß
Günzenhauserstr. 15
84072 Au in der Hallertau

 

Anmeldung:

kontakt@schule-ichentwicklung.de 

"Scham und Schuld" ist ein sehr wichtiges Thema, dass uns alle im Leben unangenehm begleitet.

Wie würden wir unser Leben, unsere Beziehungen, unseren Selbstkontakt, unsere Lebenskraft, unsere Liebesfähigkeit, unsere berufliche Arbeit usw. gestalten, wenn uns nicht die tief in unseren Zellen verankerte Scham und die uns klein machende Schuld blockieren würde?

 

Gibt es überhaupt „gesunde“ Scham- und Schuldgefühle? Wenn ja, welche Aufgabe haben sie und wann müssen wir bereit sein, im Sinne unserer persönlichen Entwicklung, uns auch mal "schuldig" zu machen?

Gesunde Scham und Schuld hilft uns, mit anderen Menschen in Beziehung zu gehen. Sie ist Ausdruck und Notwendigkeit unserer natürlichen Intimitätsgrenze. Durch sie sind wir in der Lage, Verantwortung zu übernehmen, uns selbst und andere vor Verletzung zu schützen und Würde, Respekt und Aufrichtigkeit mit anderen Menschen wiederherzustellen.

Da wir nicht mit Scham und Schuld geboren wurden, werden wir der Frage nachgehen, wann und warum sich das Gefühl von traumatischer Scham und Schuld in uns entwickelt und wozu diese Überlebensstrategie in der frühen Kindheit notwendig war.  Gibt es auch mehrgenerational übernommene Scham- und Schuldgefühle?

 

In dem Themenseminar werden wir uns die vielfältigen psychischen, emotionalen und körperlichen Erscheinungsformen und die Folgen dieser negativen Selbstwahrnehmung anschauen.

 

In der ICH-orientierten Identitätstherapie gibt es einen Weg diese unangenehmen, hemmenden und frustrierenden Gefühle zu integrieren, ohne dabei mit sich selbst in einen Kampf treten zu müssen. Durch tiefes Verstehen, Annehmen und Entwicklung von Mitgefühl für uns selbst und unseren tief verletzten inneren Kindanteile können wir die fest verwurzelte Scham und Schuld integrieren und uns so zu freien, selbstverantwortlichen und selbstbestimmten erwachsenen Menschen entwickeln. Wir werden uns intensiv theoretisch und praktisch mit dem Thema auseinandersetzen.

 

Das Seminar richtet sich an KollegInnen und Interessierte, die beruflich mit Menschen zu tun haben oder mit ihnen therapeutischen arbeiten. Ebenso ist es für Personen geeignet, die Traumatisierungen erlebt haben, oder die an dem Thema für sich selbst interessiert sind.

 

Die Aufstellungsplätze mit Anliegen zu dem Thema werden ausgelost. Ich begleite die Selbstbegegnungen wieder mit lehrtherapeutischen Unterbrechungen, damit meine Intentionen der Prozessbegleitung, meine Interventionen, Erklärungen und Kommentare nachvollziehbar sind und so ein tieferes Verständnis für die inneren Bewusstseins- und Selbstintegrationsvorgänge verständlich werden. 


Das sexuelle Trauma

und seine Folgen

März 2022

An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit dem sexuellen Trauma und seine Folgen für Körper und Psyche. 

 

Ein in der Kindheit erlebtes sexuelles Trauma führt zu Störungen in der Beziehung zum eigenen Körper, seinen Bedürfnissen und blockiert häufig das freie Erleben der eigenen sexuellen Lust. 

Dieses Trauma wird meist von viel Scham (auch Schamlosigkeit) und Schuld begleitet, die den Menschen bei der freien Entfaltung seiner individuellen Ausdruckskraft hemmt.

An diesem Wochenende werden wir gemeinsam erforschen, welche zusätzlichen Traumatisierungen ein sexuelles Trauma begleiten und welche psychischen Hindernisse im Klienten die Integration erschweren. 

 Wie beeinträchtigt das Trauma der Sexualität die Fähigkeit erfüllte Paarbeziehungen leben zu können? Was braucht es, um die eigene gesunde sexuelle Identität zu finden?  

 

Welche Auswirkungen hat das sexuelle Trauma der Mutter und des Vaters für die nachfolgenden Generationen (Kinder und Enkel) und warum und über welchen Weg kommt es zur Übernahme und Verstrickung mit den Fremdgefühlen der Vorfahren. 

Wie wird die emotionale Bindungsfähigkeit von Mutter und Vater zu ihren Söhnen und Töchtern durch ihren sexuellen Missbrauch beeinflusst? 

Bei der allgemeinen psychotherpeutischen Arbeit findet diese mehrgenerationale Dynamik leider häufig wenig Beachtung. Es ist aber für die eigene Identitätsentwicklung sehr wichtig zu unterscheiden, welche Traumagefühle gehören zu mir und mit welchen bin ich verstrickt. Was habe ich erlebt und was meine Eltern oder Großeltern. Hier ist es wichtig die evtl. eigene sexuelle Traumatisierung von der meiner Vorfahren unterscheiden zu können. Welche Bewusstseinsprozesse sind notwendig, um eine Loslösung aus den Verflechtungen mit Fremdgefühlen zu ermöglichen, um die eigene sexuelle Identität entwickeln zu können.   

 

 



Die therapeutische Begleitung von ICH-Begegnung in der Gruppe

November  2021

An diesem Sonderseminar werden wir das ganze Wochenende ICH-Begegnungen in der Gruppe mit Unterbrechungen machen. Ich werde die Prozesse an passender Stelle unterbrechen. Wir werden in der Gruppe reflektieren, was wir in der Interaktion des Klienten mit seinen Selbstanteilen im Moment des gegenwärtigen Erlebens sehen, beobachten, wahrnehmen und verstehen können. Weiterhin erkunden wir gemeinsam welche Rückschlüsse wir daraus auf die Qualität der Bindungsbeziehungen der frühen Kindheit ziehen können, wie es sich in dem Begegnungsprozess mit dem ICH zeigt und welche therapeutische Interventionen sich daraus ergeben, die angemessen, unterstützend und hilfreich für die Ich-Anbindung und Selbstintegration sind.

 

Diese Art des therapeutischen Trainings erhöht die Wahrnehmungsfähigkeit für die inneren neuroaffektiven Zustände des Klienten und das Erkennen und Verstehen der nonverbalen Körpersprache, die sich in den intimen Begegnungsprozessen mit dem ICH und den gesunden Selbstanteilen zeigen.

 

Weiterhin werden wir prozessbezogen die praktische Theorie der Themen im Anliegen (und seine unterschiedlichen Ebenen) nachbesprechen und dadurch vertiefen und klären.  

 

Als Traumatherapeut ist es für die Unterstützung der Traumaintegration unerlässlich, über ein tiefes Verständnis des unbewusst in der Psyche verankertes Bindungsschutzsystem zu verfügen, das die Selbstanbindung und dadurch die individuelle ICH-Werdung verhindern kann.

Auf jeden Fall ein lehrreiches, interessantes, berührendes, erkenntnisreiches und wohlwollendes Wochenende, getragen durch gegenseitiges Mitgefühl.