Im September 2025 durften wir – Christin und ich – im Rahmen der Seminarreihe „Authentisch Menschsein“ erstmals eine Gruppe von Menschen für fünf Tage auf den heiligen Odilienberg im Elsass begleiten. Dieser besondere Kraftort, rund 35 Kilometer südlich von Straßburg im Elsass gelegen, bot einen geschützten Raum, um tiefe innere Prozesse zu aktivieren.
Die gemeinsame Zeit war von außergewöhnlicher Intensität und Tiefe geprägt. Sie ermöglichte allen Teilnehmenden berührende Erfahrungen von Selbstkontakt, innerer Klärung und persönlicher Transformation. Die Resonanz auf das Seminar war so groß und bewegend, dass Christin und ich uns entschieden haben, im Jahr 2026 zwei weitere Intensivseminare auf dem Odilienberg anzubieten.
Zu unserer großen Freude, ist die Nachfrage bereits jetzt sehr hoch, da viele Teilnehmende sich am Ende des Seminars gleich erneut für 2026 angemeldet haben. Damit es auch für weitere Interessierte möglich wird, an dieser besonderen Erfahrung teilzunehmen, bieten wir im 2026 insgesamt zwei Seminare auf dem Odilienberg an.
In diesen Seminaren 2026 führen Christin und ich Euch noch tiefer in die seelisch-geistige Welt des Odilienbergs. Mit achtsamen Übungen zur Orts- und Selbstwahrnehmung nutzen wir die kraftvolle Energie dieses Ursprungsortes, um innere Pforten zu öffnen – Pforten, die uns einen unmittelbaren Einblick in unseren eigenen Ursprung ermöglichen. Daraus können tiefe Gelassenheit, Zuversicht und innere Sammlung erwachsen.
Auf dem Odilienberg öffnen wir uns bewusst für die verborgene, seelisch-geistige Dimension dieses besonderen Ortes. Auf achtsamen Wanderungen und in geführten Übungen begleiten wir Euch dabei, die Energien der Quellen, Wälder und Felsen wahrzunehmen und zugleich in Euch selbst Räume von Klarheit, innerer Kraft und Ruhe zu öffnen.
Es ist eine behutsame Berührung mit der Anderswelt in uns – jener inneren Wirklichkeit, die wir auf dem frühkindlichen Weg der Anpassung an unser familiäres Umfeld verdrängen mussten. Hier können wir an das unaussprechliche Dasein in unserer eigenen Seele anknüpfen und den Geist von Wahrheit und innerer Ausrichtung bewusst in unser Leben einladen.
Der Odilienberg birgt zahlreiche kraftvolle Orte. An ausgewählten Plätzen werden wir gemeinsam Übungen durchführen, die uns helfen, tiefer in uns selbst und in diesen geheiligten Raum der Erde einzusinken, uns zu öffnen und neue Impulse zu empfangen.
Dieser Ort bietet einen tragenden, schützenden Rahmen, um innere Muster bewusst wahrzunehmen, sie Schritt für Schritt zu lösen und integrativ zu verkörpern. So wird der Zugang zu unserem Ursprungswesen behutsam freigelegt – und der Weg dorthin nicht nur erkennbar, sondern erfahrbar und begehbar.
Es gibt Orte auf dieser Welt, die sich lebendiger anfühlen. Orte, an denen die Luft leichter wird, der Atem tiefer geht und Gedanken ganz von selbst zur Ruhe kommen. Orte, an denen alte Zivilisationen energetische Spuren hinterlassen haben – so tief und kraftvoll, dass sensible Menschen sie selbst nach Jahrtausenden noch wahrnehmen können.
An diesen Plätzen wirkt ein Schwingungsfeld, das die Zeit überdauert hat. Wie ein kostbarere Schatz in einer Arche Noah bewahrt und beschützt.
Diese Orte laden uns ein, durch die Schichten des Unbewussten zu gehen und im Innersten den Spiegel unserer wahren Essenz- unseren Ursprung - zu erkennen.
Diese besonders energetischen Plätze besitzen schon seit Urzeiten für die Menschen eine besondere Anziehungskraft. Sie tragen die Frequenzen unserer Vorfahren in sich – Orte, an denen alte Schwingungen und Wissen noch pulsieren.
Diese Plätze sind Portale: Brücken zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Orte, an denen der Schleier dünner ist undlebendige Erinnerung, stilles Wissen und ruhige Gefühl ineinanderfließen.
So ein Ort ist der Odilienberg – ein markanter Tafelberg, der sich in den Vogesen im Elsass rund 750 Meter über die Rheinebene erhebt – gilt seit uralten Zeiten als so ein heiliger Ort.
Schon in prähistorischer Zeit war der Odilienberg den Sonnenmysterien geweiht, jenen uranfänglichen Einweihungswegen, in denen der Mensch dem verborgenen Wissen über sich selbst und der Welt näherkam.
Die Sonne – seit jeher Sinnbild des individuell-essentiellem ICH-Wesens des Menschen – berührt an diesem Ort auf besondere Weise die Erde. Hier scheinen sich Himmel und Erde zu begegnen, als wären die Schleier zwischen den Welten durchlässiger.
Megalithische Sonnenmysterien wie jene des Odilienbergs waren seit jeher mit Übergängen und tiefgreifenden Transformationen verbunden: zwischen Innen und Außen, Licht und Dunkel, Sichtbarem und Unsichtbarem.
Was früher ein Einweihungsort für wenige Auserwählte war, ist heute ein Platz, an dem jeder Mensch eingeladen ist, sich selbst auf eine innige Weisenwiederzufinden. Der Odilienberg mit seiner Klosteranlage, der Heidenmauer und der Naturwesenwelten wirkt als lebendig-mystischer Erfahrungsraum, der die Rückverbindung mit dem eigenen Ursprungswesen unterstützt – ein wahrhafter Ort der ICH-BIN Rückanbindung und stillen Heimkehr zu sich selbst.
Diese Qualität eines Schwellenortes trägt der Odilienberg bis heute in sich. Später als spiritueller und religiöser Ort genutzt, hat er seine ursprüngliche Kraft und Tiefe bewahrt.
An diesem heiligen Platz in den Vogesen durchdringen sich geistiger Raum und physische Welt. In der Stille und Weite dieses Ortes öffnet sich ein Feld, das uns einlädt, dem eigenen seelisch-geistigen Ursprung wieder nahe zu kommen – jenseits des Alltags, jenseits der Rollen, in denen wir uns oft verlieren.
Was einst ein Einweihungsort für wenige Auserwählte war, ist heute ein Platz, der jeden Menschen einlädt, der die Sehnsucht in sich trägt, sich selbst auf einer wesentlichen, ursprünglichen Ebene zu begegnen.
An diesem Sternenportal eröffnet sich uns die Möglichkeit, das größte aller Portale nicht im Außen zu suchen, sondern in unserem Inneren zu finden – das Portal zu unserem spirituellen Ursprung.
Ein Ort der ICH-BIN-Rückanbindung, der stillen Heimkehr zu sich selbst – und der Begegnung mit zeitloser Weisheit.
Wenn man sich dem Odilienberg mit dem Auto annähert, kann man schon im Umkreis eine einzigartige helle, klare, von Stille und gütiger Anmut durchzogene Atmosphäre auch heute noch verspüren.
Die heilige Odilie ist eine ganz besondere Frau gewesen und enorm wichtig für die Entwicklung des christlichen Abendlandes. Sie verkörpert an diesem ganz besonderen geologischen und geographischen herausragenden erhabenen Ort die spirituelle Erbschaft des keltisch-christlichen Sonnenimpulses. Bis heute wird die St. Odile als die Schutzpatronin des Elsass verehrt, die das Kloster im 8. Jahrhundert gründete. In ihrer Person verbindet sich der Übergang von heidnischen Traditionen hin zum Christentum. Hier oben über der Rheinebene brachte sie ein noch stark naturverbundenes, keltisch geprägtes Christentum ein. Tief mit den Naturmysterien vertraut, erkannte sie – ähnlich den irischen Druiden – das Christus-Ereignis als einen wesentlichen Entwicklungsschritt für die Menschheit. Der Odilienberg bot den geeigneten Rahmen, diese Impulse in das Leben der Menschen hineinwirken zu lassen.
Eine weitere außergewöhnliche Besonderheit prägt diesen Ort: Der gesamte Berg ist von einer uralten, geheimnisvollen steinzeitlichen Mauer umgeben – der sogenannten Heidenmauer. Sie umschließt ein Gebiet von rund zehn Quadratkilometern, war ursprünglich etwa fünf Meter hoch und zwei Meter breit und wurde aus über 300.000 Steinen errichtet. Mit einer Länge von mehr als zehn Kilometern gilt sie bis heute als das längste zusammenhängende Bauwerk Europas.
Diese beeindruckende Mauer umschließt einen geheiligten Raum, in dem Megalithmonumente und Altäre, tanzende Bäume, magischen Plätzen und beseelter Natur in ein Feld besonders intensiver geomagnetischer Erdenergien – auch als Drachenkräfte bezeichnet – eingebunden sind. Seit Jahrtausenden wird dieser Bereich als geschützt, kraftvoll und spirituell hoch
wirksam erfahren.
Die Heidenmauer bildet einen kraftvollen Wall, dessen Präsenz auch heute noch deutlich wahrgenommen werden kann. Ihre Energien folgen bestimmten Fließrichtungen und wirken wie ein Kommunikationsorgan zwischen Erde, Landschaft und Mensch. So schützt sie einen hochenergetischen Raum, der mit dem Ursprung des Menschseins verbunden ist und bis heute zur inneren Rückverbindung einlädt.
Volkslegenden bringen den Odilienberg - wie auch weitere heilige Orte - mit der Arche Noah in Verbindung. Es heißt, Noah habe mit seinem Schiff am sogenannten Maennelstein angelegt. Bemerkenswert ist, dass die Heidenmauer – ähnlich wie die Arche Noah und der salomonische Tempel – in drei voneinander getrennte Bereiche gegliedert ist.
In der biblischen Erzählung ist die Arche Noah weit mehr als ein bloßes technisches Mittel zum Überleben der Flut. Sie erscheint als ein zutiefst symbolischer Raum. Die Flut steht dabei archetypisch für Auflösung, Krise und Überforderung – für Zeiten kollektiven oder persönlichen Chaos’, in denen gewohnte Ordnungen zerbrechen. Die Arche bildet inmitten dieses Geschehens einen geschützten, gehaltenen Raum, in dem Leben bewahrt wird, während draußen alles Alte untergeht.
Gleichzeitig ist die Arche ein Übergangsgefäß. Sie verbindet eine untergehende Welt mit einer neuen, noch nicht sichtbaren Ordnung. Sie ist ein Raum der Initiation, in dem Wandlung möglich wird. In ihr wird das Leben durch eine Zeit der Unsicherheit getragen, bis neues (ICH-)Land erreicht werden kann.
In der Bildsprache steht die Arche Noah für das Bewahren und Hinüberretten des Wesentlichen durch die Zeiten. In diesem Sinne kann der Odilienberg als ein Ort verstanden werden, an dem altes Wissen, uralte Erinnerungen und Ahnungen unseres inneren Ursprungs bewahrt wurden und durch das Schwingungsgedächtnis bis in die Gegenwart hinein zugänglich geblieben sind.Die Arche ist ein Bild der Seele, die sich hier an den Ursprung zurückbinden kann.
Der Odilienberg ist ein Ort, an dem die Landschaft zu sprechen scheint. In diesem einzigartigen Naturraum wirken geistige Wesen als Hüter der Quellen, Wälder, Plätze und Felsen – feine, meist unsichtbare Kräfte, die jenseits des Offensichtlichen präsent sind und uns in unserem inneren Selbsterweckungsprozess unterstützen.
ICH BIN NICHT ICH
"Ich bin jener,
der an meiner Seite geht, ohne dass ich ihn erblicke,
den ich oft besuche,
und den ich oft vergesse.
Jener, der ruhig schweigt, wenn ich spreche,
der sanftmütig verzeiht, wenn ich hasse,
der umherschweift, wo ich nicht bin,
der aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe"
frei nach Juan Ramón Jiménez
Ich bin nicht ich.
Ich bin jener,
der neben mir wandelt ungesehen,
wie ein leiser Schatten des Lichts.
Jener, den ich im Vorübergehen berühre
und sogleich vergesse.
Der in mir verweilt, wenn ich mich verliere.
Er schweigt, wenn meine Worte lärmen.
Er verzeiht, wo mein Herz sich verhärtet.
Er geht Wege, die mir verborgen sind,
und bleibt als reines Sein,
wenn ich die Erde verlasse
In diesem Sinne freuen wir uns darauf, Euch auf Eurer Reise an diesem ganz besonderen Kraftort zu Eurem individuellen Ursprung zu begleiten, und senden viele Herzensgrüße.
Dagmar und Christin
www.schule-ichentwicklung.de
www.almamundi.de
Seminar I
Donnerstag, 03. September, 15:00 Uhr bis Montag, 07. September, 14:00 Uhr
(5 Tage)
Seminargebühr: 490 €
Seminar II
Montag, 28. September, 15:00 Uhr bis Samstag, 03. Oktober, 14:00 Uhr
(6 Tage)
Seminargebühr: 590 €
Einzelzimmer pro Nacht inkl. Halbpension
(Frühstück, Kaffeepausen und Abendmenü)
142 € pro Nacht
– 4 Nächte: 568 €
– 5 Nächte: 710 €
Doppelzimmer pro Nacht inkl. Halbpension
(Frühstück, Kaffeepausen und Abendmenü)
204 € pro Nacht (für 2 Personen)
– 4 Nächte: 816 €
– 5 Nächte: 1.020 €
Kurtaxe: 0,99 € pro Tag
Die Seminar- und Zimmerbuchung wird vollständig über uns organisiert.
Bitte gebt bei der Anmeldung an, ob ein Einzel- oder Doppelzimmer gewünscht wird.
Anreise: Der Mont St. Odile befindet sich ca. 50 km südlich von Straßburg. Es gibt die Möglichkeit, mit dem Zug nach Straßburg und von da aus mit dem Bus weiter nach Ottrott und hinauf zum Mont St. Odile zu fahren.
Meine Bankverbindung:
Dagmar Strauß, HypoVereinsbank IBAN: DE 47 721 20078 2450 174893
Das Seminar findet überwiegend in der Natur statt, unabhängig vom Wetter, da die Begegnung mit den natürlichen Elementen einen wichtigen Teil des Prozesses darstellt. Aus dem Grund ist es ratsam für alle Wetterlagen Kleidung dabei zu haben.
Fotonachweis: alle Bilder von Dagmar Strauß außer Statue Odilie istock Leonid Andronov