In der Einzelaufstellungspraxis liegt der Schwerpunkt stärker auf der Förderung der inneren Selbstwahrnehmung des Klienten. Durch den Einsatz verschiedener Bodenanker wie z.B. Gegenstände, Kissen, Stofftiere, Filzteppiche usw.), die als projektive und assoziative Hilfsmittel dienen, unterstützt der therapeutische Begleiter den Klienten dabei, einen Zugang zu seinen inneren Erlebniswelten zu finden und eigene emotionale sowie psychische Dynamiken besser zu verstehen. Die Bodenanker ermöglichen es, Gefühle, innere Anteile und Beziehungsmuster bewusst wahrzunehmen und zu erforschen.
Die Bodenanker dienen auch als Projektions- und Übertragungsfläche, wo unbewusste Konflikte unzensiert aus dem Unbewussten auftauchen können. Durch das Circuläre Fragen ergibt sich ein inneres HIn und Her im Austausch zwischen dem Klienten und seinem nach außen gestellten inneren Anteil.
Da ich bindungsorientiert arbeite, sind die Augen und der Blick ein wichtiges WErkzeug für die Rückbindung. Jedes Bindungsgeschehen geht erst über Blick und dann über Körperkontakt.
Dadurch das der Klient seine inneren Anteile nach außen stellt und so wie von außen mit ihnen in Bindungskontakt gehen kann, entsteht ein Abstand zwischen dem Klienten uns seinem inneren Anteil, den er nun wie von Außen erforschen kann.
Dadurch können tiefere Einsichten in persönliche Erfahrungen, Bedürfnisse und innere Konflikte entstehen.
Die Aufgabe des therapeutischen Begleiters besteht dabei weniger darin, Deutungen vorzugeben, sondern einen geschützten Raum für Selbstexploration zu schaffen. Der Klient wird darin unterstützt, eigene Wahrnehmungen, Körperempfindungen und innere Bilder zu erforschen und aus sich selbst heraus in Kontakt mit seinem Erleben zu kommen, anstatt sich primär auf Spiegelungen oder Rückmeldungen durch den Therapeuten oder den Stellvertretern in der Gruppe zu verlassen.
Die von mir entwickelte Methode und Prozessbegleitung in der Einzelsitzung orientiert sich in ihrer Grundstruktur stark an der Gruppenaufstellung.
Im Unterschied zur Gruppenaufstellung wird allerdings in der Einzelaufstellung jedoch nicht mit menschlichen Stellvertretern als Resonanzgebern gearbeitet, sondern mit verschiedenen Bodenankern. Dies ermöglicht dem Klienten, sich zunächst ohne zusätzliche äußere Interaktionen und Fremdwahrnehmungen ganz auf die eigene innere Welt und das persönliche Anliegen zu konzentrieren. Die Aufmerksamkeit bleibt dadurch stärker auf dem individuellen Erleben und den eigenen inneren Prozessen ausgerichtet.
In der Eins-zu-eins-Begleitung steht dem Klienten zudem mehr Zeit und Raum zur Verfügung, um persönliche Erfahrungen mitzuteilen und die aktuelle Lebenssituation im Gespräch zu reflektieren. Für eine nachhaltige Traumaintegration kann es hilfreich sein, Einzelarbeit und Gruppenaufstellungen ergänzend miteinander zu verbinden.
Besonders sinnvoll kann es sein, wenn Klienten, die eine Gruppenaufstellung in Erwägung ziehen, zunächst einzelne Sitzungen im Einzelsetting wahrnehmen. Im vorbereitenden Gespräch erhält der therapeutische Begleiter einen ersten Einblick in die biografische Lebensgeschichte des Klienten und kann eine Einschätzung hinsichtlich emotionaler Stabilität, Ressourcen und vorhandener Bewältigungsmöglichkeiten vornehmen.
Gleichzeitig bekommt der Klient die Möglichkeit, sein Anliegen ausführlich darzustellen und eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung aufzubauen, wodurch Sicherheit für eine spätere Gruppenaufstellung entsteht.Im Vorgespräch werden gezielte Fragen gestellt, um wichtige Informationen über die Kindheit, frühere Beziehungserfahrungen und prägende Lebensereignisse des Klienten zu erhalten. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf möglichen frühen Verletzungen oder traumatischen Erfahrungen, die für das aktuelle Erleben und die weitere Prozessgestaltung von Bedeutung sein können. Wie in Gruppenaufstellung arbeiten wir bei Einzelaufstellungen jedoch nicht mit menschlichen Stellvertretern als Resonanzgebern, sondern nutzen stattdessen verschiedene Bodenanker. Dies hat den Vorteil, dass der Klient nicht durch äußere Interaktionen und Informationen abgelenkt wird und sich in Begleitung des Therapeuten zunächst ganz auf seine innere Welt und sein Thema konzentrieren kann.In der Eins-zu-eins-Begleitung steht dem Klienten zudem mehr Zeit und Raum zur Verfügung, um persönliche Erfahrungen mitzuteilen und die aktuelle Lebenssituation im Gespräch zu reflektieren. Für eine nachhaltige Traumaintegration kann es hilfreich sein, Einzelarbeit und Gruppenaufstellungen ergänzend miteinander zu verbinden.
Besonders sinnvoll kann es sein, wenn Klienten, die eine Gruppenaufstellung in Erwägung ziehen, zunächst einzelne Sitzungen im Einzelsetting wahrnehmen. Im vorbereitenden Gespräch erhält der therapeutische Begleiter einen ersten Einblick in die biografische Lebensgeschichte des Klienten und kann eine Einschätzung hinsichtlich emotionaler Stabilität, Ressourcen und vorhandener Bewältigungsmöglichkeiten vornehmen. Gleichzeitig bekommt der Klient die Möglichkeit, sein Anliegen ausführlich darzustellen und eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung aufzubauen, wodurch Sicherheit für eine spätere Gruppenaufstellung entsteht.
Im Vorgespräch werden gezielte Fragen gestellt, um wichtige Informationen über die Kindheit, frühere Beziehungserfahrungen und prägende Lebensereignisse des Klienten zu erhalten. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf möglichen frühen Verletzungen oder traumatischen Erfahrungen, die für das aktuelle Erleben und die weitere Prozessgestaltung von Bedeutung sein können. Wie in Gruppenaufstellung arbeiten wir bei Einzelaufstellungen jedoch nicht mit menschlichen Stellvertretern als Resonanzgebern, sondern nutzen stattdessen verschiedene Bodenanker. Dies hat den Vorteil, dass der Klient nicht durch äußere Interaktionen und Informationen abgelenkt wird und sich in Begleitung des Therapeuten zunächst ganz auf seine innere Welt und sein Thema konzentrieren kann.
Die Bodenanker als resonanzgebende Objekte:
Theoretisch können alle Gegenstände als resonanzgebende Bodenanker verwendet werden. In meiner Praxis arbeite ich überwiegend mit Bodenankern, die aus Stofftieren oder Naturfilz bestehen und in verschiedenen Größen (35 cm, 15 cm und 10 cm) und Farben verfügbar sind. Durch spezielle Einschnitte können diese Anker auch die Blickrichtung anzeigen. Zudem unterscheide ich zwischen männlichen (eckigen) und weiblichen (runden) Formen, um die Dynamik zwischen den symbolisierten Aspekten deutlicher darzustellen.
Weiter habe ich auch Gegenstände zu Auswahl. Oft wählt der Klient aus unterschiedlichen Bodenankern aus.
Auch Stofftiere eignen sich hervorragend als Bodenanker. Aufgrund ihrer Körperform und Augen fällt es manchen Klienten leichter, sie mit inneren Anteilen oder Personen zu assoziieren. Stofftiere als Bodenanker für Anliegenworte, Personen oder innere Anteile bieten einen großen Vorteil, da sie dreidimensional sind und Augen haben. Dies erleichtert die Kontaktaufnahme, da die Augen eine ideale Übertragungen und Projektionen darstellen. Da Bindung immer mit Augenkontakt beginnt und wir in der Prozessarbeit die frühkindlichen Bindungsbeziehungen erforschen möchten, sind Stofftiere ein wertvolles Medium. Sie schaffen einen zugänglichen Rahmen, um frühere Beziehungserfahrungen auf behutsame Weise zu erkunden und nachzuvollziehen.
Ein weiterer Vorteil von Stofftieren ist, dass sie auf den Arm genommen werden können. Durch das Halten und Berühren entsteht oft ein körperlicher Kontakt, der sich auch auf der inneren Ebene des Klienten widerspiegelt.
Kissen sind ebenfalls nützlich als Assoziationshilfe, da sie sich durch ihre Farben, Formen und Größen gut unterscheiden lassen. Allerdings zeigen sie keine Blickrichtung an, was bei manchen Prozessen hilfreich sein kann. Für die Arbeit am Schreibtisch haben sich auch alltägliche Haushaltsgegenstände als sehr praktisch erwiesen.
Wer mag, kann auch diverse Bodenankertypen mischen d.h. der Klient sucht sich selber aus, ob er Filze, Tiere, Gegenstände oder Kissen für das jeweilige Wort oder die Person nimmt.